Am südlichen Ende der Fromundstraße quert die U-Bahn-Trasse direkt die Grünanlage "Am Hohen Weg". Eine derartige Situation gibt es im dichtbebauten München nur selten und so drängte es sich förmlich auf, an dieser Stelle einen U-Bahnhof zu entwerfen, der - nahe an der Oberfläche gelegen - das grüne Umfeld einbezieht und in bisher in München nicht verwirklichtem Maß natürliches Tageslicht zur Geltung kommen läßt.Dementsprechend wird die Erscheinung der Bahnsteighalle geprägt durch eine weitere, geschwungene Öffnung in der Decke, die sich in der südwestlichen Seitenwand fortsetzt und durch eine muschelförmige Glaskuppel überdacht ist. Die beidseits des Mittelstücks liegenden Bereiche der Bahnsteighalle erhalten ihre großzügige Raumwirkung durch matt reflektierende Deckenpaneele, in ihrer Ausführung vergleichbar mit denen des Bahnhofs Wettersteinplatz. Die rauhe Oberflächenstruktur der Außenwände bleibt unverhüllt sichtbar - hier möglich, weil der Bahnhof über dem Grundwasser liegt - und zeigt eindrucksvoll die säulenartige Konstruktion von überschnitten angeordneten Bohrpfählen. Der für den Bahnhof charakteristische blaue Farbton kommt in der Schalterhallenwandverkleidung und in der Untersicht der großen Deckenöffnung des dortigen Treppenabgangs zum Bahnsteig zur Geltung.
Hier noch weitere Bilder vom St.-Quirin-Platz:
Quelle: U-Bahn-Referat |