Grundidee der räumlichen Gliederung dieses Bahnhofs ist die Betonung von gradlinigen Flächen entlang der Bahnsteigaußenwände im Kontrast zu abgewinkelten Strukturen, die sich von der Decke über die Beleuchtung bis in die achteckigen Stützen fortsetzen.

Hellgraue, horizontal verlaufende Mosaikstreifen aus kleinen Glasplatten bedecken die Außenwände. Passend dazu und in ähnlichem Farbton ausgeführt, präsentiert sich mit feingeschliffenem Granitbelag der Bahnsteig. Er wird überspannt von einer dachförmig geneigten Deckenkonstruktion aus großflächigen Reflektorfeldern, in deren weißglänzender Oberfläche sich die Beleuchtung widerspiegelt. Die im Winkel zueinander angeordneten und leicht geneigt hängenden Lampen lockern die Bahnsteighalle auf und erweitern sie mit spielerischen Mitteln.

Ihre Geometrie wiederum ist angelehnt an die Achteck-Stützen, die nicht nur eine tragende Funktion besitzen, sondern auch mit ihren rötlich glänzenden Granitverkleidungen für zusätzlichen Farbkontrast im überwiegend hellen Umfeld sorgen.






Daten und Zahlen

Gestaltungskonzept und Ausführungsplanung: U-Bahn-Referat, Abt. Architektur
Rohbaugestaltung: U-Bahn-Referat, Abt. Architektur
Bauzeit: März 1987 - Oktober 1996
Kosten: 755 Mio DM
(für den kompletten Baubabschnitt U2-Nord)
Eröffnung: 26.10.1996


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Quelle: U-Bahn-Referat