
Warmes Rot im Kontrast zu silbrig glänzenden Flächen kennzeichnen den Bahnhof Kreillerstraße. Besonders deutlich wird dies in der Bahnsteighalle mit ihren nur durch einen Farbanstrich behandelten, rohbelassenen Betonwänden im Zusammenspiel mit rasterförmig angeordneten Lochblechen aus seidenmatt eloxiertem Aluminium.
Für Bezug zur Umgebung sorgen zwei Wandreliefs, die von Schülerinnen und Schülern des nahegelegenen Michaeli-Gymnasiums entworten wurden. Das MAterial der abstrakten Motive: Ziegelsteine, gebrannt aus Lehm, jenem "Bodenschatz", dem der Stadteil Berg am Laim seinen Namen verdankt.
Der Bahnsteig mit seinem hellen Granitboden und feinen Querstreifen in Edelstahl wird überspannt durch einen außergewöhnliche Lichtinstallation: Als Rückgrat wirkt ein längslaufender "Baldachin" mit zweifach gewölbten Deckensegeln aus eloxiertem Aluminium.
Er dient einem zentral darunter angeordneten Lichrohl als Reflektor und sorgt durch seine speziell berechnete Krümmung dafür, daß der Sicherheitsbereich entlang der Bahnsteigkante hervorgehoben beleuchtet wird.
Daten und Zahlen
| Bauplanung Rohbau: |
U-Bahn-Referat |
| Innenbau: |
Büro Grüner & Schnell |
| Wandreliefs: |
Miacheali-Gymnasium |
| Bauzeit: |
September 1994 - Mai 1999 |
| Kosten: |
780 Millionen DM (für den kompletten Baubabschnitt U2-Ost) |
| Eröffnung: |
29.05.1999 |
Hier noch weitere Bilder von der Kreillerstraße:
Quelle: U-Bahn-Referat
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