
Der Weg zum Bahnsteig der ersten Station in Berg am Laim führt von beiden Seiten über helle Schalterhallen, die durch großzügig verglste Deckenöffnungen mit natürlichem Tageslicht beleuchtet werden.
Ermöglicht wurde dies durch die günstige Lage des Bahnhofs und seiner Schalterhallen inmitten von Frei- und Grünflächen.
Als konstruktive Besonderheit sind Querstreben im südwestlichen Sperrengeschoß nicht zu übersehen; sie dienen der Aussteifung gegen den Erd- und Wasserdruck. Im Mittelteil des Bahnhofs zeigt Licht, Raum und dekorative Gestaltung ein abgestimmtes Zusammenspiel.
Der durch eine sanfte Kurve vorgegebene Schwung des Bauwerks wird hier zusätzlich betont durch zwei parallel zum Bahnsteig angeordnetet Lichbänder.
dabei ergibt sich die markante Struktur der Beleuchtung durch längslaufende Leuchtstoffröhren mit quer dazu aufgereihten senkrechten, bunten Glasmellen; mit ihren transparenten Farben im kontinuierlichen Verlauf von gelb über grün zu blau verleihen sie der Halle einen schwungvoll heiteren Akzent.
An den Außenwänden der Bahnsteighalle dominieren vier große Glasbildprojekte; sie zeigen Ausschnitte der brühmten Deckenfresken von Johann Baptist Zimmermann (1680-1758) aus der nahegelegenen Klosterkirche St. Michael.
Die Themen der Deckenbilder stammen aus der Legende des hl. Michael; sie zeigen der Veerehrung des Erzengels Michael durch das Volk von Siponto, sowie deinen Kampf gegen die Neapolitaner. Die profanen Bildausschnitte im Bahnhof wurden als weißer Fahrauszug nach einem digital erstellten Raster auf Glas gedruckt.
Daten und Zahlen
| Bauplanung Rohbau: |
U-Bahn-Referat |
| Bauplanung Innenbau: |
U-Bahn-Bau Abt. Architektur |
| Bauzeit: |
September 1994 - Mai 1999 |
| Kosten: |
780 Millionen DM (für den kompletten Baubabschnitt U2-Ost) |
| Eröffnung: |
29.05.1999 |
Hier noch weitere Bilder von der Josephsburg:
Quelle: U-Bahn-Referat
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