Das Auffälligste an dieser Station ist sicherlich die spannungsreiche Wechselwirkung zwischen Wand- und Deckenverkleidung in einer bislang nicht gekannten Kombination von Form und Material: Senkrecht gegliederte Tableaus mit bernsteinfarbig hinterspiegelten Glasbausteinen entlang der Bahnsteigaußenwände stehen mit ihrer streng geometrischen Anordnung im Kontrast zu einer wellenförmig geschwungenen Deckenkonstruktion aus Stahl und Aluminium. Die transparent wirkende Wandverkleidung soll den Raum illusionär ausleuchten und optisch weiten, während das gleichmäßige Auf und Ab der Reflektordecke als Sinnbild für die Bewegung der U-Bahn zu verstehen ist. Im Gegensatz dazu stehen die Wartezonen auf dem Bahnsteig mit ihren hervorgehobenen Sitzgruppen; sie befinden sich inmitten linsenförmig angeordneter Bodenmosaike mit arabeskenartigen Motiven, ausgeführt in unterschiedlichen Materialien aus Keramik, Glas und Steinwerkstoffen. Als raumordnendes Element und funktionelles Rückgrat der Bahnsteighalle dient ein entlang, der Decke mittig verlaufender Raumfachwerkträger; er übernimmt Funktionen wie Beleuchtung, Information und Orientierung.
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Quelle: U-Bahn-Referat |